Geborgenheit durch Kompetenz und Freundlichkeit

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MVZ Saarbrücken

 

MVZ SHG-Saarbrücken GmbH

Willkommen im MVZ SHG-Saarbrücken

Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Praxis und unsere Arbeit interessieren.

Sie erhalten hier erste Eindrücke über unsere Ausstattung und unser Leistungsspektrum.


Wir sind Ihr Ansprechpartner für Vorsorge, Diagnostik und Therapie von allen Erkrankungen des gastroenterologischen und kardiologischen Fachgebietes.

Ärzte-Team

Dr. Ulrich Bernhard
Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie

Dr. Sufyan Redwan
Facharzt für Innere Medizin - Kardiologie

Leistungsspektrum

Gastroenterologische Diagnostik / Therapie

  • Ultraschallsonographie der Bauchorgane / Duplexsonographie
  • Moderne Videoendoskopie des oberen und unteren Verdauungstraktes einschließlich Polypektomie, Mucosektomie u.a. Interventionen
  • Lebersprechstunde
  • Gastroenterologische Funktionsdiagnostik
  • Kapselendoskopie
  • Organpunktion
  • Knochenmarkspunktionen

Kardiologische Diagnostik / Therapie

  • Echokardiographie
  • Stressechokardiographie
  • Carotis-Doppler
  • Ruhe EKG
  • Belastungs-EKG
  • LZ-Blutdruck
  • Rö-Thorax
  • 24-Stundenlangzeit-EKG

Labordiagnostik

  • Fachspezifische Labordiagnostik einschließlich hämatologischer Spezialuntersuchungen; Urindiagnostik; Stuhldiagnostik

Fotogalerie

Medizinische Informationen

Darmkrebsprophylaxe - ein wichtiges Thema

Nach aktuellem epidemiologischen Daten des deutschen Krebsregisters erkranken alleine in Deutschland jährlich ca. 37.000 Männer und ca. 36.000 Frauen an Darmkrebs.

Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebsform bei beiden Geschlechtern.

Da das Frühstadium fast immer symptomlos verläuft, wird Darmkrebs viel zu oft erst in einem fortgeschrittenem Stadium festgestellt, so dass auch heute noch fast 30.000 Personen am Darmkrebs (Koloncarcinom) jährlich versterben. Entscheidend für eine eine Senkung der Sterblichkeit ist die Diagnosestellung in einem frühem Stadium, denn fast jede Dramkrebserkrankung ist heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Durch endoskopische Entfernung von Polypen (Polypektomie) kann in vielen Fällen auch die Entwicklung einer Darmkrebsbildung verhindert werden, denn Polypen sind als potentielle Vorstufen einer späteren Darmkrebsbildung anzusehen.

Seit Oktober 2002 wurde in Deutschland ein neues Darmkrebs-Vorsorgeprogramm eingeführt, da der Nutzen einer Prophylaxe in vielen Studien belegt ist.

Diese Programm sieht einen jährlichen Stuhltest auf okkultes Blut ab einem Alter von 50Jahren und eine Vorsorgekoloskopie (Darmspiegelung) ab einem Alter von 55Jahren vor.

Diese Untersuchungen sind auch ohne jede Symptomatik sinnvoll und äußert effektiv zur Prophylaxe Darmkrebs und Tod durch Darmkrebs.

Die Koloskopie ist wie viele internationale Studien zeigen der Goldstandard in der Diagnostik krankhafter Darmbefunde, da sie neben hervorragender Bildqualität auch gleichzeitig die Möglichkeit der Biopsieentnahme und Polypenentfernung bietet.

Die Alternativverfahren wie Kernspinntomographie und Computertomographie (virtuelle Koloskopie) bieten diese Möglichkeiten nicht und haben bewiesen eine wesentlich schlechtere Erkennungsrate krankhafter Befunde.

Die Koloskopie ist die zurzeit effektivste und treffsicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Mit der regelmäßigen Vorsorgedarmspiegelung lässt sich tödlicher Darmkrebs zu nahezu 100% verhindern. Regelmäßig angewandt können hierbei fast alle Polypen erkannt und abgetragen werden. Darüber hinaus werden Darmtumoren in einem frühen Stadium entdeckt, in dem sie meist heilbar sind.



Ablauf einer Koloskopie

Nach der häuslichen Vorbereitung mittels einer speziellen Spüllösung erfolgt die Durchführung der Koloskopie in der Praxis meist unter Sedierung, so dass Beschwerden während der Untersuchung vermieden werden können.

Bei der Darmspiegelung führt der Arzt ein dünnes, schlauchförmiges Untersuchungsgerät (Endoskop) durch den After in den Darm ein. An der Spitze des Gerätes ist eine Minikamera montiert, mit deren Hilfe die Darmschleimhaut genau inspiziert werden kann. Durch spezielle Arbeitskanäle im Endoskop können Biopsiezangen, Polypektomieschlingen und andere Instrumente in den Darm vorgeschoben werden, so dass während der Untersuchung verschiedene Behandlungen vorgenommen werden können.

Die Untersuchung dauert ca. 20min; nach der Koloskopie bleiben der Patient noch ca. 30min im Aufwachbereich zur Überwachung. Da Autofahren nach Sedierung tabu ist, sollte man sich nach Möglichkeit abholen lassen.

Ausführliche Information erhalten Sie natürlich in einem individuellem, ausführlichem Vorgespräch durch Ihren Arzt.
Darmkrebs ist eine weitgehend vermeidbare Erkrankung deshalb nutzen auch Sie die Möglichkeiten, die eine moderne endoskopische Diagnostik bietet.

 

Lexikon:

Koloskopie: Darmspiegelung mit flexiblem Endoskop

Okkulttest / HC-Test / Test auf verborgenes Blut im Stuhl: Mit diesem Test lässt sich verborgenes, mit dem bloßen Auge nicht sichtbares Blut im Stuhl aufspüren. Solche Blutspuren können von Darmtumoren, Entzündungen oder Darmpolypen aus dem Darminneren (Kolon) stammen. Der Okkultbluttest sollte unbedingt regelmäßig, also einmal jährlich durchgeführt werden. So können 25 bis 30 Prozent der Polypen und Tumoren gefunden werden.
Schlägt der Test einmal positiv an, muss der Befund aber natürlich durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden; nicht jeder Blutnachweis im Stuhl bedeutet aber, daß unbedingt ein Karcinom vorliegt.

Polypektomie: Entferung von Gewebsvermehrungen in Dickdarm (Kolon) oder Magen im Rahmen einer Endoskopie mit einer flexiblen Polypektomieschlinge.


Weitere Infos:

www.darmkrebs.de

www.gesundheit.de/medizin/untersuchungen/magen-darm/dickdarmspiegelung-koloskopie

www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/index.php

www.dem-darmkrebs-auf-der-spur.de

 

 

Medizin aktuell

Sodbrennen: gefährlich oder nur lästig

Bluthochdruck: ein meist symptomloser Risikofaktor

Hepatits C- auch in Deutschland eine häufige Infektion

 

 

Medizin aktuell

Sodbrennen nur lästig oder auch gefährlich?
Sodbrennen gehört zu den häufigsten Symptomen der europäischen Bevölkerung. Je nach Ausmaß kann Sodbrennen zu einer erheblichen Reduktion der Lebensqualität beitragen. Ist Sodbrennen aber auch gefährlich?

Normalerweise funktioniert der untere Schließmuskel der Speiseröhre am Übergang zum Magen wie ein Ventil und verhindert einen Rückfluss des  sauren Mageninhalts in die Speiseröhre. . Die Erschlaffung dieses unteren Speiseröhrenschließmuskels, meist in Verbindung mit einer angeborenen zu großen Lücke im Zwerchfell am Mageneingang ist die grundlegende Ursache von  Sodbrennen. Eine solche Zwerchfellhernie ist meist eine angeborene Problematik. Leider ist die Schleimhaut der Speiseröhre nicht so resistent gegenüber Säure wie die Magenschleimhaut und so kommt es zu brennenden Schmerzen (Sodbrennen) und häufig zu einer Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, der so genannten Refluxösophagitis.

Wie großen Studien zeigen ist eine chronische Refluxösophagitis mit einem erhöhtem Risiko für die Entwicklung einer bösartigen Neubildung im Bereich der unteren Speiseröhre verbunden. Eine konsequente Behandlung ist deshalb absolut sinnvoll.

Bei regelmäßigem Sodbrennen ist eine endoskopische Untersuchung der Speiseröhre (Gastroskopie) immer sinnvoll, um das Ausmaß einer möglichen Refluxösophagitis zu erkennen. Nur so ist eine adäquate Therapieeinleitung möglich.

Nur ein geringer Prozentsatz der Patienten mit Sodbrennen hat aber eine nachweisbare , behandlungsbedürftige Entzündung der Speiseröhre.

Über eine sinnvolle Behandlung kann Ihr Arzt Sie beraten.


Bluthochdruck ein meist symptomloser Risikofaktor
Nach aktuellen Daten sind in Deutschland ca. 35Millionen Menschen von Bluthochdruck betroffen. Da eine Blutdruckerhöhung aber nur in seltenen Fällen Symptome macht, geht man von einer hohen Dunkelziffer aus.

Bluthochdruck ist  einer der wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung der Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).  Bei Bluthochdruck führt  der ständig überhöhte Druck in den Gefäßen zu einer Schädigung der Gefäßwände und damit zu einem verfrühten Verschleiß. Hierdurch sind auch schon bei jüngeren Bluthochdruckpatienten Anzeichen der Gefäßverkalkung in den Gefäßwänden nachweisbar. In und an den geschädigten Bereichen der Gefäßwände können sich Cholesterin, Kalk und andere Bestandteile des Bluts ablagern. Die Gefäße werden zunehmend enger und steifer, so dass die Blutzirkulation behindert wird. Sowohl die Beine als auch Organe wie Herz, Nieren und Gehirn können dann nicht mehr mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgt werden.

Folgeerkrankungen an den Gefäßen sind:

- Schlaganfall (Apoplex)

- Herzinfakt (Myokardinfarkt)

- Nierenversagen

- Durchblutungsstörungen der Beine (AVK)

Wie beim Herz kann im Frühstadium der Gefäßverkalkung durch eine konsequente Behandlung des Bluthochdrucks und der Risikofaktoren der Gefäßverschleiß wieder rückgängig gemacht werden.

Deshalb sind regelmäßige Routinekontrollen des Blutdruckes absolut sinnvoll ein mäßig erhöhter Blutdruck macht keinerlei Krankheitssymptome.

 

 

Hepatitis C auch in Deutschland eine häufige Infektionserkrankung
In Europa rechnet man mit jährlich mehreren tausend Hepatitis C Neuinfektionen. Allein In Deutschland geht man aktuell von einer Durchseuchungsrate von bis zu 2,5% der Bevölkerung aus, dass heisst es gibt ca. 400.000-500.000 Hepatitis C infizierte Personen in Deutschland.

Anders als früher als die Übertragung häufig durch kontaminierte Blutprodukte und Injektionsnadeln erfolgte, kann man sich heute auch durch Piercing, Tätowierungen und andere Maßnahmen infizieren gehört also nicht zu einer der bekannten Risikogruppen wie Drogenabhängige.

Bei erhöhten Leberwerten muss deshalb immer auch an eine Infektion mit Hepatitis B oder C gedacht werden und eine entsprechende Laborkontrolle erfolgen. In der Mehrzahl der Fälle ist Hepatitis C durch eine medikamentöse Therapie heute heilbar, so dass eine frühe Diagnose sinnvoll ist. Langzeitfolgen wie Leberzirrhose und Leberkrebs können so vermieden werden.

 

Wegbeschreibung

Sie finden unsere Praxis im Zentrum der Saarbrücker Innenstadt, im Viktoriahaus, direkt gegenüber der Galeria Kaufhof.


Unsere Praxisräume befinden sich im 2.Obergeschoss und sind durch Treppenhaus und 2 Aufzüge behindertengerecht erreichbar.

Parkmöglichkeiten finden sich u.a. in der Galeria Kaufhof, der Europagalerie und der benachbarten Kongresshalle.

Die Anfahrt ist mit Zug ( ca. 200m zum HBF); Stadtbahn und verschiedenen Buslinien (Haltestelle Bahnhof/Eisenbahnstraße) problemlos möglich. Die Bushaltestellen befinden sich direkt vorm Haus.

Ein Taxistand befindet sich weniger als 100m vom Gebäude entfernt.

Lageplan

Information für Ärzte

Wir sind immer bemüht unsere Untersuchungsergebnisse den ärztlichen Kollegen möglichst umgehend zukommen zu lassen. Wenn möglich erfolgt ein Fax-Versand, ansonsten der Postweg. Für telefonische Rückfragen stehen wird selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sollte einmal ein Befund ungewöhnlich lange auf sich warten lassen bitte einfach anrufen. Scheinbar geht beim Postversand manchmal etwas verloren.

 

 

Kontakt

Tel.: 0681-32202
Fax: 0681-375454

Praxiszeiten

Montag und Dienstag:
7:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Mittwoch (Gastroenterologie):
7:30 Uhr bis 14:00 Uhr

Mittwoch (Kardiologie):
7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Donnerstag (Gastroenterologie):
7:30 Uhr bis 14:30 Uhr

Donnerstag (Kardiologie):
7:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Freitag:
7:30 Uhr bis 12:30 Uhr

und nach Vereinbarung.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns bevor Sie zu uns kommen. Auch in Notfällen bitten wir um eine kurze Benachrichtigung, um Ihre Wartezeiten möglichst kurz zu halten.

Adresse

MVZ SHG-Saarbrücken GmbH
Bahnhofstraße 101
66111 Saarbrücken